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Familien heute

Pro Familia Schweiz und ihre Partnerorganisationen haben sich in den zwei letzten Jahrzehnt intensiv mit diesem Begriff der Familie auseinandergesetzt und bereits im Internationalen Jahr der Familie 1994 die Familie als offene Gemeinschaft, in welcher mindestens zwei Generationen sich für einander einsetzen, definiert. Damit hat Pro Familia Schweiz die Anerkennung der Leistungen in den Mittelpunkt gesetzt und damit Einfluss auf die Politik genommen.

Definition der Familie

Familiencharta – Auszug aus der Familiencharta von Pro Familia Schweiz, Bern 2004
Die Familie ist ein zeitlich überdauernder Ort des Aufgenommen-Werdens, der Zugehörigkeit, der Orientierung für jeden Menschen ungeachtet seines Alters, seines Geschlechts und seiner psychischen oder physischen Benachteiligung.
Familien sind Lebensgemeinschaften, die sich durch die Gestaltung der grundsätzlich lebenslangen Beziehungen von Eltern und Kindern im Generationenverbund, von Geschwistern untereinander und zur Verwandtschaft konstituieren.

Familiendefinition der Eidgenössischen Koordinationskommission für Familienfragen EKFF

Heute geht auch die EKFF von einem offenen Begriff aus und definiert die Familie als Sozialgruppe spezieller Prägung, die vorwiegend auf die Beziehung zwischen Eltern und Kinder abstützt und von der Gesellschaft als solche anerkannt ist.
„Der Begriff der Familie ist geeignet (hier und jetzt) jene Lebensformen eigener Art zu bezeichnen, die sich durch die Gestaltung der grundsätzlich lebenslangen Beziehungen von Eltern und Kindern im Generationenverbund sowie – daran orientiert – der Beziehungen zwischen den Eltern konstituieren und als solche gesellschaftlich anerkannt werden.“
(EKFF, Warum Familienpolitik? Argumente und Thesen zu ihrer Begründung, Bern 2003)

Das Bild der Familie der Parteien

Die verschiedenen Wertvorstellungen prägen sowohl das Bild als auch die politischen Forderungen. Es gibt somit kein einheitliches Verständnis über was Familie ist.

Wissenswertes über Familien

Sie finden wertvolle Informationen über die Situation der Familien in der Schweiz in folgenden vom Bundesamt für Statistik veröffentlichten Publikationen. Wir nennen hier lediglich die neusten im Bereich Familie:

Informationen aus der Demographie. Nr. 4 Dezember 2010. Thema Kinder (Bst. Nr. 238-1004-05), Neuchâtel 2010

Erwerbsmodelle, Arbeitsteilung und Kinderbetreuung in Paarhaushalten. Einige Aspekte der Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Die Schweiz im internationalen Vergleich (Bst. Nr. 1075-0900), Neuchâtel 2009

Veränderungen beim Zeitaufwand für Haus- und Familienarbeit: 1997-2007 (Bst.Nr. 1077-0900), Neuchâtel 2009

Kinderkosten in der Schweiz (Bst. Nr. 1053-0900-05), Neuchâtel 2009

Familien in der Schweiz. Statistischer Bericht 2008 (Bst. Nr. 1010-0800 / ISBN 978-3-303-01241-3), Neuchâtel 2008

Arbeitsplatz Haushalt: Zeitaufwand für Haus- und Familienarbeit und deren monetäre Bewertung (Bst. Nr. 778-0600), Neuchâtel 2006

Demographische Indikatoren der Kindheit und der Generationenbeziehungen (Bst. Nr. 238-0601 / ISBN 3-303-01219-9) Neuchâtel 2006

Weitere Publikationen:

Instrumente der Familienpolitik
Mit Beiträgen von Jörg Althammer, Dorothee Bär, Ivonne Honekamp, Isabelle Kürschner, Johannes Schwarze und Barbara Thiessen
61. Jahrgang • März/April 2010 • ISSN 0032-3462 • € 4,50
Zweimonatszeitschrift für Politik und Zeitgeschehen  (als PDF erhältlich: info@profamilia.ch)

Gesamtschweizerische Strategie zur Armutsbekämpfung
Hrsg. Eidg. Departement des Innern, 31. März 2010

Die Publikationen der Eidg. Koordinationskommision für Familienfragen EKFF finden Sie auf »www.ekff-coff.admin.ch